Hinzuverdienstgrenze für Frührentner soll auf 850 Euro steigen

Pressemitteilung der Senioren-Union der CDU:
Hinzuverdienstgrenze für Frührentner soll auf 850 Euro steigen

Chef der Senioren-Union begrüßt Einigung in der Koalition auf Flexi-Rente

Prof. Otto Wulff: Wer länger arbeitet, kann künftig seine Rente deutlich steigernotto-wulff-bdv2008-192x134

Frührentner sollen nach Informationen der CDU-Senioren-Union (SU) künftig bis zu 850 Euro statt bisher 450 Euro hinzuverdienen dürfen, ohne dass ihr Einkommen auf die Rente angerechnet wird. Auf eine entsprechende weitere Ausgestaltung der sogenannten Flexi-Rente hätten sich die Experten von CDU/CSU und SPD geeinigt, erklärte heute der SU-Bundesvorsitzende Otto Wulff am Rande einer Vorstandssitzung seiner Organisation in Berlin.Continue reading

Bessere Palliativ-Versorgung aber auch in Pflegeheimen nötig

Senioren-Union begrüßt Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Palliativmedizin

Otto Wulff: Sterbende haben künftig Anspruch auf Linderung ihrer Schmerzen

Die CDU-Senioren-Union (SU) hat den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativ-Versorgung grundsätzlich begrüßt. Aus Anlass der Verabschiedung durch das Bundeskabinett erklärte SU-Chef Otto Wulff heute in Berlin:

„Krankenversicherte haben künftig einen Anspruch auf Linderung ihrer Schmerzen am Ende ihres Lebensweges. Die Hospiz-Versorgung und die Palliativ-Medizin als Regelversorgung sind damit keine medizinische Spezialdisziplin mehr, sondern werden endlich zu einem übergreifenden Versorgungsangebot ähnlich der Krankenhausbehandlung, der häuslichen Pflege oder von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation. Die Bundesregierung stellt  zu Recht die Situation todkranker, sterbender Menschen in den Vordergrund der Betrachtung und nicht allein das Strafrecht.“

Allerdings sieht die Senioren-Union im Hinblick auf die Situation sterbender Menschen in Pflegeheimen noch Nachbesserungsbedarf: Hier dürfe es keine unterschiedlichen Standards im Vergleich zu den rund 200 Hospizen in Deutschland geben. In den Pflegeheimen fehle es unter anderem an examinierten Pflegekräften mit Palliativ-Ausbildung, kritisierte der Chef der mit 55.000 Mitgliedern zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung.

„Jetzt“, so der CDU-Politiker weiter, „sei der Bundestag am Zuge“. Wulff stellte erneut unmissverständlich klar: „Organisierte Sterbehilfe muss bei Strafe verboten bleiben. Hier kann es keine faulen Kompromisse geben“, so der SU-Chef mit Blick auf die Beratungen demnächst im Deutschen Bundestag.

Berlin, 29.04.2015

  Pressemitteilung