Chef der Senioren-Union für unbefristeten Solidarzuschlag

Otto Wulff: „Statt Soli-Ost künftig Generationen-Soli „

Im Streit um den Solidaritätszuschlag erhält Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Unterstützung von der Senioren-Union (SU). Der Chef der mit 57000 Mitgliedern zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung, Otto Wulff, hat sich dafür ausgesprochen, die 1991 für den Aufbau Ost eingeführte Ergänzungsabgabe zur Einkommen-, Kapitalertrags- und Körperschaftssteuer vorerst unbefristet beizubehalten.  Das CDU-Bundesvorstandsmitglied schlug zugleich vor, den „Soli-Ost“ in einen „Generationen-Soli“ umzubenennen.

Wulff erklärte heute in Berlin: „Bundeskanzlerin Angela Merkel ist voll zuzustimmen: Es gibt keine finanziellen Spielräume dafür, den Solidaritätszuschlag 2019 auslaufen zu lassen. Ganz im Gegenteil: Bildung, Infrastruktur und demografischer Wandel sind finanzielle Herausforderungen, die mindestens so teuer werden wie die Einheit. Diese Milliarden-Lasten dürfen wir nicht in Form von neuen Schulden bei künftigen Generationen abladen. Der Solidarzuschlag ist deshalb ganz konkret Ausdruck der Solidarität mit unseren Kindern und Enkeln. Wir sollten deshalb auch sprachlich Klarheit schaffen und den ‚Solidaritätszuschlag Ost‘ über 2019 hinaus – vorerst unbefristet –  als ‚Generationen-Soli‘ beibehalten.“

 

Berlin, 25.07.2013

 

Pressemitteilung

Chef der Senioren-Union sieht in der Wiederzunahme von älteren Beschäftigten Bestätigung für Rentenkurs der Koalition

Otto Wulff: „Trendwende zeigt: Immer mehr Unternehmen wissen um den Wert ihrer älteren Mitarbeiter“
Die deutliche Wiederzunahme von Erwerbstätigen in der Altersgruppe der 60- bis 65jährigen bestätigt aus Sicht der CDU-Senioren-Union (SU) den Rentenkurs der schwarz-gelben Koalition. Der Vorsitzende der zweitgrößten CDU-Bundesvereinigung, Prof. Dr. Otto Wulff, erklärte heute zu den in dieser Woche vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) veröffentlichten Zahlen:
„Die erfreuliche Tatsache, dass es erstmals seit vier Jahrzehnten unter den 60- 65 jährigen in Deutschland wieder mehr Erwerbstätige als Rentner gibt, ist eine Trendwende weg von der Frühverrentung. Es zeigt sich, dass der Rentenkurs der schwarz-gelben Koalition mit Einführung der stufenweisen Verlängerung der Regel-Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre richtig war. Die Zahlen sind aber auch ein Beweis dafür, dass immer mehr Unternehmen um den Wert langjähriger, erfahrener Fachkräfte wissen. Und sie belegen, dass immer mehr Beschäftigte solange wie möglich in ihrem Beruf bleiben wollen.“
Berlin, 16.08.2013
Pressemitteilung

Apropos: Renten

Tja, was soll man davon halten, geschweige denn denken:
– Unsere Volksvertreter sprechen im Wahljahr ständig von der Rentenarmut und was sie dagegen tun wollen.
Wie kommt das eigentlich, daß man etwas aufgreift, was man ja selbst verursacht bzw. „so gewollt“ hat?
Hält man denn die Bürgerinnen und Bürger für vollkommen „bescheuert“?
Folgende Zahlen sind den Regierenden bekannt:
Der Kaufkraftschwund einer Durchschnittsrente zwischen 2000 und 2012 beträgt 19 Prozent im Westen und 23,4 Prozent im Osten, so berichteten die *Ruhr-Nachrichten*.
Dieser Zeitung wurden auch folgende Zahlen von der Bundesregierung genannt:
Danach liegt die Durchschnittsrente für „“langjährige Versicherte“ 2012 im Westen bei 1.072,–€, im Osten bei 1.052,–€. Also in den alten Ländern 27,–€ *mehr* als im Jahr 2000, im Osten hingegen 23,–€ *weniger*.
Da der Verbraucherindex aber um gut 21 Prozent in diesem Zeitraum *gestiegen* ist, hätte die Rente im Westen 2012 um *197,–€* und im Osten um *251,–€* steigen müssen.
Da dieser doch sehr ungute Zustand ein Fakt ist, wird trotzdem weiterhin die Rente minimiert:
1) Durch die stetige Erhöhung des Renteneintrittsalters;
2) Durch die stetige Absenkung bishin auf 43 Prozent des letzten Einkommens.

Anstatt hier einzugreifen und Rücklagen zu bilden, um die Rente anzupassen, läßt man die ehemaligen Leistungsträger in die Rentenarmut fallen und greift jetzt das Thema auf, um die Wählerschaft der „Alten“ fühlen zu lassen, daß man sich doch um sie so sehr kümmert.
Warum gibt es kein „flexibles“ Renteneintrittsalter je nach Beruf und Wunsch und warum nimmt man nicht Abstand von der Rentenabsenkung?
Das wäre doch eine praktikable und ehrliche Lösung und Verhinderung einer Rentenarmutsfalle.
Ist das nicht so, als wenn man einem alten Menschen die Hörgeräte entwendet und dann sagt: „Oh, wie schlecht Du hören kannst, sollten wir Dir nicht ein Hörgerät spendieren, wir kümmern uns doch um Dich!“
Denke, hier sollten die Volksvertreter darum kämpfen, das Vertrauen in sie zurückzugewinnen.
Bis zum nächsten Mal…
liebe Grüße
von EURER CARLA

„Senior“ das Unwort des Jahres 2013???

Wir sind viele die Menschen, die mehr als sechzig Jahre zählen.

Wenn ich aus meinem Bekanntenkreis jemanden  zum sechzigsten Geburtstag gratuliere mag das Geburtstagskind dIe Bezeichnung „Senior“ nicht gern hören.Wie war das doch vor einigen Jahren anders. Da hatte das Wort „Senior“  eine sehr positive Bedeutung. Die Menschen, die mit dem Titel angesprochen wurden waren stolz und fühlten sich geehrt. Heute muss ich aufpassen, wenn ich diesen Titel “ Senioren“ verwende. Meistens höre ich dann:  „ach nein wir sind noch nicht so alt“.

Der Senior wird nicht mit Erfahrung, Wissen und Menschenkenntnis in Verbindung gebracht,

sondern mit dem „Alter“, „Krankheit“, „Demenz“, „Altersheim“, Altenwohnung“, „Pflegeversicherung“, „Pflege im Minutentakt“,  und mit den Dingen die die fortgeschrittenen Jahre sonst noch so mit sich bringen.

Wir Senioren bringen Wissen und Erfahrungen mit und stellen sie der Gesellschaft zur Verfügung.

Wir sind Vorlesepaten im Kindergarten, wir arbeiten ehrenamtlich in vielen Bereichen. Wenn Sie Lust haben arbeiten Sie bei uns mit.