„Ältere Menschen wollen länger arbeiten“

 Pressemitteilung

Die CDU-Senioren-Union (SU) erwartet von der Koalition „alsbald“ konkrete Vorschläge zur Umsetzung einer flexibleren Altersrente (Flexi-Rente). SU-Chef Prof. Dr. Otto Wulff erklärte heute in Berlin, ungeachtet des Ansturms auf die Rente mit 63 wollten viele ältere Menschen über die Regelaltersgrenze hinaus arbeiten. Die Senioren-Union sehe sich in dieser seit langem vertretenen Auffassung durch die jüngste Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) bestätigt. Demnach habe sich der Anteil der Erwerbstätigen zwischen 65 und 74 Jahren innerhalb von 10 Jahren mehr als verdoppelt, wobei nur selten eine zu niedrige Rente der Grund für das Längerarbeiten sei.

„Dies“, so der CDU-Politiker, „zeigt, dass ältere Menschen mit ihrer Berufserfahrung und Qualifikation gebraucht werden und oft länger arbeiten wollen.“  Für einen flexibleren Ruhestand bedürfe es jetzt sicherer Rechtsgrundlagen  –  „sowohl arbeitsrechtlich wie auch sozialrechtlich.“

Der SU-Chef: „Wer länger arbeitet, sollte freiwillig Beiträge in die Rentenkasse einzahlen können und dafür mit einem höheren Rentenanspruch belohnt werden.“  Die bisherige Regelung, wonach nur die Arbeitgeber Beiträge abführen, ohne dass sich dadurch die Rente der Arbeitnehmer erhöhe, sei „ungerecht und nicht nachvollziehbar.“  Wulff forderte die vor einem halben Jahr eingesetzte Arbeitsgruppe von CDU/CSU und SPD auf, noch vor der Sommerpause konkrete Vorschläge zur so genannten Flexi-Rente vorzulegen.

 

 

Berlin, 07.05.2015

 

 

 

 

Hinzuverdienstgrenze für Frührentner soll auf 850 Euro steigen

Pressemitteilung der Senioren-Union der CDU:
Hinzuverdienstgrenze für Frührentner soll auf 850 Euro steigen

Chef der Senioren-Union begrüßt Einigung in der Koalition auf Flexi-Rente

Prof. Otto Wulff: Wer länger arbeitet, kann künftig seine Rente deutlich steigernotto-wulff-bdv2008-192x134

Frührentner sollen nach Informationen der CDU-Senioren-Union (SU) künftig bis zu 850 Euro statt bisher 450 Euro hinzuverdienen dürfen, ohne dass ihr Einkommen auf die Rente angerechnet wird. Auf eine entsprechende weitere Ausgestaltung der sogenannten Flexi-Rente hätten sich die Experten von CDU/CSU und SPD geeinigt, erklärte heute der SU-Bundesvorsitzende Otto Wulff am Rande einer Vorstandssitzung seiner Organisation in Berlin.Continue reading

Kein signifikanter Anstieg bei Verkehrsunfällen älterer Autofahrer

Senioren-Union: Kein signifikanter Anstieg bei Verkehrsunfällen älterer Autofahrer

 Otto Wulff: „Für Führerscheintests besteht weiterhin nicht der

 Vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamtesgeringste Anlass“

Trotz einer leichten Zunahme der Unfallbeteiligung älterer Autofahrer sieht die CDU-Senioren-Union (SU) weiterhin „nicht den geringsten Anlass für obligatorische Führerscheintests“. Unter Berufung auf neue vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2014 betonte SU-Chef Otto Wulff heute in Berlin, dass die Unfallzahlen bei den über 60jährigen „nicht signifikant angestiegen sind, schon gar nicht in Relation zum Bevölkerungsanteil insgesamt.“ Die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Menschen ist dem CDU-Politiker zufolge in der Altersgruppe der 70- bis 75jährigen sogar um 15,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und in der Altersgruppe der 65- bis 70jährigen fast konstant geblieben, während sie in der Altersgruppe der 21- bis 25jährigen um 4,9 Prozent zugenommen habe.

Laut Senioren-Union verunglückten im vergangenen Jahr auf Deutschlands Straßen insgesamt rund 43.800 Menschen im Alter zwischen 60 und 75 Jahren gegenüber 41.500 in 2013. Demgegenüber sei die Zahl der im vergangenen Jahr Verunglückten in der Altersgruppe der 18- bis 30jährigen mit 104.400 noch immer unverhältnismäßig hoch.

SU-Chef Otto Wulff: „Zwar ist jeder im Straßenverkehr verunglückte oder sogar getötete Mensch einer zu viel. Aber vor dem Hintergrund des weitaus höheren und steigenden  Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung sehe ich nicht den geringsten Anlass, eine neue Debatte über obligatorische Führerscheintests anzuzetteln.“

Berlin, 24.04.2015

 

Pressemitteilung

Union-der-Generationen

Senioren-Union: „Union-der-Generationen-Tour“ – gemeinsam für eine generationengerechte Politik

Zur gemeinsamen „Union-der-Generationen-Tour“ erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union Philipp Mißfelder MdB und der Bundesvorsitzende der Senioren-Union Prof. Dr. Otto Wulff:

„Die gemeinsame Union-der-Generationen-Tour der Jungen Union Deutschlands und der Senioren-Union der CDU ist eine Erfolgsgeschichte. Nach der erfolgreichen Tour 2009 reisen der Bundesvorsitzende der Senioren-Union und der Bundesvorsitzende der Jungen Union gemeinsam durch Deutschland und werben für eine generationengerechte Politik. Ältere und jüngere Menschen in unserem Land zusammenzubringen, um sich gemeinsam für eine menschliche und solidarische Gesellschaft zu engagieren, ist Kern der Generationen-Tour.

In keiner anderen Partei funktioniert die Zusammenarbeit zwischen älterer und jüngerer Generation so gut wie bei der Union, denn das Thema Generationengerechtigkeit ist ein Schwerpunkt von SU und JU. Eine generationengerechte Politik basiert darauf, die Leistungen und Werte der älteren Generation anzuerkennen, wertzuschätzen und zu bewahren. Gleichzeitig müssen die Chancen der jungen Generation gefördert werden. Sie müssen zudem vor untragbaren Belastungen geschützt werden.

 

Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen europäischen Finanz- und Wirtschaftskrise spielt das Thema Generationengerechtigkeit eine zentrale Rolle. Die Unionsparteien setzen mit ihrem Regierungsprogramm deutliche Akzente für eine familienfreundliche und generationengerechte Wirtschafts- und Finanzpolitik. Deutschland steht wirtschaftlich so gut da wie lange nicht. Trotzdem bleibt die Sanierung des deutschen Bundeshaushalts klare Zielvorgabe unserer Politik.

Seit vielen Jahren arbeiten die Senioren-Union und die Junge Union eng und vertrauensvoll zusammen. Durch einen offenen Dialog führen sie die Interessen der verschiedenen Generationen zusammen und entwerfen Perspektiven für unsere alternde Gesellschaft. Die gemeinsame Union-der-Generationen-Tour der Bundesvorsitzenden macht deutlich: Die Union ist die Partei der gelebten Generationengerechtigkeit.“

Berlin, 14.08.2013