Altersdiskriminierung endlich abschaffen

Senioren-Union (SU) der CDU fordert eine bundesweite Aufhebung diskriminierender Altersgrenzen

 Es werde allerhöchste Zeit, die seit langem bestehende Forderung nach einer Änderung des Grundgesetzes durch die Ergänzung des Wortes „Alter“ in Artikel 3 Absatz 3 GG endlich in die Tat umzusetzen, stellt der Bundesvorstand der mit rund 55.000 Mitgliedern zweitstärksten CDU-Vereinigung fest.

Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes sollte wie folgt ergänzt werden:

„(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seines Alters, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Manche Bundesländer, Institutionen und Verbände hätten längst erkannt, dass starre Altersgrenzen, z.B. durch fortschreitendes „gesünder Älterwerden“, überholt seien und nicht mehr der Lebenswirklichkeit entsprechen.

Wenn ein Verwaltungsgericht einem Bürgermeister die Amtsfähigkeit allein deswegen abspricht, weil dieser in der laufenden Wahlperiode mit 65 Jahren die geltende Altersgrenze überschreitet, so zeige dies die Unsinnigkeit solcher Vorschriften, formuliert der SU-Bundesvorsitzende Otto Wulff und ergänzt: „Ich halte es für nicht angemessen, ja unzulässig, die Eignung für das Ausüben bestimmter Ämter und Funktionen, ohne Einzelfallprüfung generell an das Lebensalter zu binden.“

 

Der Chef der CDU-Senioren hält diese Regelungen für Landräte, Bürgermeister, Schöffen und andere für überholt und unzeitgemäß, zumal solche Altersgrenzen für Abgeordnete und Regierungsmitglieder auf Landes- und Bundessebene nicht gelten.

 

Berlin, 04.03.2015

 

Pressemitteilung

„Ältere Menschen wollen länger arbeiten“

 Pressemitteilung

Die CDU-Senioren-Union (SU) erwartet von der Koalition „alsbald“ konkrete Vorschläge zur Umsetzung einer flexibleren Altersrente (Flexi-Rente). SU-Chef Prof. Dr. Otto Wulff erklärte heute in Berlin, ungeachtet des Ansturms auf die Rente mit 63 wollten viele ältere Menschen über die Regelaltersgrenze hinaus arbeiten. Die Senioren-Union sehe sich in dieser seit langem vertretenen Auffassung durch die jüngste Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) bestätigt. Demnach habe sich der Anteil der Erwerbstätigen zwischen 65 und 74 Jahren innerhalb von 10 Jahren mehr als verdoppelt, wobei nur selten eine zu niedrige Rente der Grund für das Längerarbeiten sei.

„Dies“, so der CDU-Politiker, „zeigt, dass ältere Menschen mit ihrer Berufserfahrung und Qualifikation gebraucht werden und oft länger arbeiten wollen.“  Für einen flexibleren Ruhestand bedürfe es jetzt sicherer Rechtsgrundlagen  –  „sowohl arbeitsrechtlich wie auch sozialrechtlich.“

Der SU-Chef: „Wer länger arbeitet, sollte freiwillig Beiträge in die Rentenkasse einzahlen können und dafür mit einem höheren Rentenanspruch belohnt werden.“  Die bisherige Regelung, wonach nur die Arbeitgeber Beiträge abführen, ohne dass sich dadurch die Rente der Arbeitnehmer erhöhe, sei „ungerecht und nicht nachvollziehbar.“  Wulff forderte die vor einem halben Jahr eingesetzte Arbeitsgruppe von CDU/CSU und SPD auf, noch vor der Sommerpause konkrete Vorschläge zur so genannten Flexi-Rente vorzulegen.

 

 

Berlin, 07.05.2015

 

 

 

 

Senioren-Union_CDU-Politiker für bundesweite Einführung der Ehrenamtskarte

Pressemitteilung der Senioren-Union_CDU-Politiker für bundesweite Einführung der Ehrenamtskarte

CDU-Politiker für bundesweite Einführung der Ehrenamtskarte

SU-Chef Otto Wulff: Bürgerschaftlich und gemeinnützig engagierte Menschen verdienen stärkere Anerkennung

Mehr Anerkennung für die Leistungen der ehrenamtlich engagierten Menschen in Deutschland hat der Chef der CDU-Senioren-Union (SU), Otto Wulff, gefordert. Ein Groß- und vor allem anwachsender Teil der im Ehrenamt tätigen Bürgerinnen und Bürger sind ältere Menschen, die ihre Freizeit nach dem Erwerbsleben mit vollem Engagement dem Ehrenamt widmen. Insgesamt ist mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen ehrenamtlich aktiv.

In einer heute in Berlin veröffentlichten Erklärung sprach sich der CDU-Politiker für die bundesweite Einführung von Ehrenamtskarten aus. Mit dieser Karte können bürgerschaftlich und gemeinnützig engagierte Menschen bereits in zahlreichen Kommunen von bisher zehn Bundesländern geldwerte Vergünstigungen in Anspruch nehmen wie zum Beispiel reduzierte Eintrittspreise für Museen, Schwimmbäder und andere öffentliche Freizeiteinrichtungen, aber auch Vergünstigungen bei Volkshochschulkursen, in Kinos und Theatern. Wulff plädierte dafür, die Ehrenamtskarte auch auf den öffentlichen Personennahverkehr auszudehnen.

„Das Ehrenamt ist Rückgrat unserer solidarischen Bürgergesellschaft. Bürgerschaftlich und gemeinnützig engagierten Menschen gebührt Anerkennung nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten. Wer sich wenigstens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden im Jahr etwa in einem Verein, einer sozialen Einrichtung oder sonstigen anerkannten Vereinigung ehrenamtlich zum Nutzen des Gemeinwesens einbringt, sollte dafür nicht nur mit einer Steuerpauschale belohnt werden“, meinte der SU-Chef auch angesichts der aktuellen Diskussion zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Ehrenamts.

Gerade für die beiden größten Gruppen ehrenamtlich aktiver Menschen in Deutschland, die Jugendlichen und die Älteren wäre die Ehrenamtskarte Auszeichnung und Hilfe zugleich.

Im Übrigen ist auch das Amt des Bundesvorsitzenden der Senioren-Union, wie auch alle sonstigen Wahlfunktionen in der Senioren-Union ein Ehrenamt und wird in diesem Selbstverständnis ausgefüllt.

Berlin, 04.02.2015

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